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SOMMERSONNENWENDE 2023

Aktualisiert: 13. Juli 2023


Zur Sommersonnenwende hat die Sonne die größte Mittagshöhe über dem Horizont. Auf der Nordhalbkugel der Erde erreicht die Sonne den Sommerpunkt am 20., 21. oder 22 Juni. In der Nacht vom 20. zum 21. Juni 2023 war heuer die Sommersonnenwende. Das bedeutet, dass die Tage wieder kürzer und die Nächte länger werden. Die Sonnenwende ist auch der kalendarische Sommeranfang.

Die Verehrung der Sonne und des wiederkehrenden Lichtes geht auf die Traditionen in prähistorischer Zeit zurück. Die Sonne hat essentielle Bedeutung für das irdische Leben.

Die Sommersonnenwende trug einen Aspekt des Todes und der Vergänglichkeit in sich. Dem gegenüber standen die längerwerdenden Tage nach der Wintersonnenwende, die Leben und Auferstehung verkörpern. Diese Wendepunkte schlugen sich entsprechend in Ritus und Mythologie nieder. (WIKIPEDIA)



Das größte Ritual zur Sommersonnenwende ist das Sonnwendfeuer. Das Sonnwendfeuer brennt zu Ehren des Lichts und vertreibt die bösen Geister. Traditionell feiern wir Gelawisten die Sommersonnenwende. Mit dem Feuer bitten wir um gutes Wetter und eine reiche Ernte.

Waltraud und ihr Enkelsohn Konstantin hatten heuer trotz Regen, ein schönes Feuer entfachen können.


In unserer Gartenhütte haben wir uns gestärkt. Eingestimmt auf das Feuer haben wir uns musikalisch und mit einer Geschichte aus der Mythologie, erzählt von Waltraud.

Waltraud und ihre Enkeltochter Sofie haben auf der Gitarre gespielt. Die dargebotenen Stücke waren: "Stille Wasser", "Samba Lele" und "El Papamoscas". Peter hat mit seiner Flöte meditative Klänge gespielt..



Waltraud erzählte uns die Geschichte der DEMETER und den Raub ihrer Tochter PERSEPHONE aus der griechischen Mythologie.

Demeter ist in der griechischen Mythologie eine griechische Muttergöttin. Sie gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten und ist zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides und der Saat. So ist sie auch für die Jahreszeiten zuständig. Der römische Gottesname für Demeter ist CERES.



Raub der Persephone

Hades wünschte sich eine Frau. Als Demeters Tochter Persephone, die Göttin des Frühlings und der Fruchtbarkeit, draußen auf einer Wiese Narzissen pflückte, tauchte Hades aus dem Boden auf und entführte sie in die Unterwelt. Demeter trauerte um ihre Tochter und suchte sie überall, konnte sie jedoch nirgends finden. Sie war so traurig, dass sie den Pflanzen zu wachsen verbot, den Bäumen, Früchte zu tragen, und den Tieren, sich zu vermehren. Als die Menschen anfingen zu sterben, befahl der Göttervater Zeus seinem Sohn Hermes, dem Götterboten, Hades zu zwingen, Persephone freizulassen. Persephone jedoch hatte schon in der Unterwelt einen Teil von einem Granatapfel gegessen, deshalb musste sie nach dem Gesetz in der Unterwelt bleiben. Da Demeter ihre Tochter aber unbedingt zurückwollte, entschied Hermes: In dem Granatapfel waren 12 Kerne, Persephone aß 4 davon. Also sollte sie 4 Monate jeden Jahres in der Unterwelt als Königin über die Toten herrschen und die restliche Zeit mit ihrer Mutter auf der Erde verbringen. (WIKIPEDIA)




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