INNEHALTEN UND...
- resischaflechner
- vor 19 Minuten
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... DANKBAR SEIN.
Am 11. November traf sich unsere GELAWI - Gemeinschaft, um zu feiern und danke zu sagen für unsere gute Ernte.
Um 13 Uhr trafen wir uns im Seminarraum zum Suppenessen. Die Rohnensuppe von Heidemaria und die Kartoffelsuppe von Ursula dampften schon am Herd und verströmten einen köstlichen Duft. Sehr einladend war der von Ingrid liebevoll, festlich gedeckte Tisch. Dazu gab es Dinkelweckerl, gebacken von Gabriela und von Stefan frischgebackenes Vollkornbrot.
Vom Essen gestärkt, wanderten wir zum Acker und versammelten uns um das aus Blättern gestaltete Kreuz. Ingrid hatte das Kreuz mit einem Gemüsekorb in der Mitte vorbereitet.
Wir dachten nach, worüber wir dankbar sind. Da wurde uns bewußt, dass es sehr viele Gründe sind, die uns demütig werden ließen.
WIR SIND DANKBAR, DASS ...
... uns ein Grundstück zur Verfügung steht, dass schon jahrzehntelang biologisch, dynamisch bewirtschaftet wird.
... Stefan Neuper uns dieses Fleckerl Erde verpachtet hat.
... Hannes und Josef uns maschinell unterstützen.
... kein Unwetter unseren Acker heimgesucht hat.
... gutes Werkzeug (z. B. Sauzahn, Rollsternhacke) uns die Arbeit erleichtert.
... unsere Teamarbeit gut funktioniert.
... Waltraud und Hannes uns ihr Wissen über den biologische - dynamischen Anbau weitergeben.
... wir schmackhaftes, vitaminreiches Gemüse ernten konnten.
... unsere Feiern immer sehr harmonisch verlaufen.
... wir uns um einen festlich gedeckten Tisch versammeln konnten, um ein köstliches Mahl zu halten.
... die Sonne mit ihrer Wärme unsere Lebensmittel so wunderbar wachsen und reifen ließ.
... unsere Schutzgeister über unseren Acker wachen.
Wir danken Mutter Erde, die uns ernährt und uns herrliche Blumen schenkt. Wir
umrunden den Acker mit einem Räucherstab, in Stille und Dankbarkeit.
Bei Kuchen, Kaffee und guten Gesprächen ließen wir den Tag ausklingen.
Veronika hat für uns eine Tomatenmarmelade gemacht, Teekräuter angebaut, getrocknet und verpackt, ebenso Kräuter für das Kräutersalz.
Am nächsten Tag übergab Ingrid eine Erntefestgabe von unserem Acker an ehrenamtliche Arbeiterinnen im Vincimarkt.





































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