EINE MYSTISCHE ZEIT ...
- 31. Juli
- 1 Min. Lesezeit
...IST DIE SOMMERSONNENWENDE.
Wir sind in der Mitte des Jahres angekommen. Es ist eine mystische Zeit mit einer Vielzahl an Ritualen und Bräuchen. Dieses Fest hat eine uralte Tradition. Die Sonne hat jetzt den höchsten Stand erreicht.
SONNENWENDE
LUDWIG UHLAND (1787-1862)
Nun die Sonne soll vollenden
Ihre längste, schönste Bahn,
Wie sie zögert, sich zu wenden
Nach dem stillen Ozean!
Ihrer Göttin Jugendneige
Fühlt die ahnende Natur,
Und mir dünkt, bedeutsam schweige
Rings die abendliche Flur.
Nur die Wachtel, die sonst immer
Frühe schmälend weckt den Tag,
Schlägt dem überwachten Schimmer
jetzt noch einen Weckeschlag;
Und die Lerche steigt im Singen
Hochauf aus dem duft'gen Tal,
Einen Blick noch zu erschwingen
In den schon versunkenen Strahl.
Wir GELAWIS feiern diesen längsten Tag des Jahres mit einem Fest.
Traude und Heidemaria haben uns mit Trommeln eingestimmt, während Maria liebevoll den Tisch gedeckt hat.
Mit einer stillen Meditation haben wir den Acker umrundet und anschhließend gab es gute Gespräche und köstliches Essen.
DAS FEUERRITUAL ZUR SOMMERSONNENWENDE
Eines der ältesten Rituale zur Sommersonnenwende ist das Entzünden eines Feuers. Es symbolisiert Licht , Reinigung und die Kraft der Veränderung.
RITUALE MIT BLUMEN UND KRÄUTERN
Kräuter gehören zur Sonnwendfeier.
Viele Pflanzen tragen nun maximale Kraft in sich. Es ist die Zeit, in der z. B. Kamille und Johanniskraut gesammelt werden. Weitere Sonnwendkräuter sind: Beifuß, Gundelrebe, Eisenkraut, Arnika, Schafgarbe, Königskerze, Rosen, Farn, Mohn und Ringelblume.
Der Überlieferung nach haben alle um den Johannistag gepflückten Pflanzen besondere Kräfte. Wir trocknen unseren Strauß und hängen ihn in unserer Ackerhütte auf. Im nächsten Jahr wird er im Sonnwendfeuer verbrannt.
Veronika wirft den alten Strauß ins Feuer.
Den lauen magischen Abend lassen wir gemütlich ausklingen.





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