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EIN LEBENDIGER BODEN - DIE KUNST DES UMSICHTIGEN GÄRTNERNS?

  • 30. März
  • 2 Min. Lesezeit

Unter diesem Titel gab es von Waltraud am 9. März einen Vortrag im Pfarrsaal in Pöls.


"Zur Bildung der Erde sind wir berufen"

NOVALIS (1772-1801)

Mit diesem Zitat von Novalis, der auch ein Wissenschaftler war, hat Waltraud die Zuhörer in die Thematik eingeführt. Ein achtsamer Gärtner sollte zum Boden eine Beziehung aufbauen. Gärtner haben eine Mission: nämlich die dünne Hautader der Erde zu schützen.

Der grüne Anteil im Bild soll symbolisieren, wie gering der fruchtbare Anteil des Bodens der Erde ist..

ZUSAMMENWIRKENDE ELEMENTE IM BODEN

Die Grafik zeigt auf, woraus sich ein Kubikmeter - 1 m³ Erde zusammensetzt:


Die nächste Grafik veranschaulicht die Zusammensetzung von

70 dm³ organischer Substanz.



Die Darstellung zeigt, dass in 70 dm³ organischer Substanz die Bodenlebewesen ca. 5 % ausmachen.


BODENARTEN

"Die Bodenart, auch Bodentextur oder Körnung genannt, beschreibt die Eigenschaft eines Bodens in Bezug auf die Korngrößenzusammensetzung. der mineralischen Bodensubstanz."

Internet: Wikipedia

FELS > STEIN > KIES > SAND > SCHLUFF > TON


BODENTYPEN

Je nach Zusammensetzung, Dichte, Tiefgründigkeit und Farbe unterscheidet man u.a.  zwischen Schwarzerde, Braunerde, Auboden, Moorboden, ....


Am nächsten Lernnachmittag beabsichtigt Waltraud eine Spatenprobe am Gelawi-Acker zu machen, damit wir unsere Erde kennenlernen und beurteilen können. Interessierte Zuhörer werden zu den Lernnachmittagen eingeladen. Termine und Thema sind auf unserer HOMEPAGE gelawi-murtal.com im Terminkalender zu finden.



HINWEISE UND TIPPS

  • Der Kosmos hat einen wesentlichen Einfluss auf das Pflanzenwachstum. Die Formung der Pflanzen geht von den Planeten aus, der Erdboden ist das Zwerchfell.

  • Tag- und Nachtgleiche sind eine wichtige Zeitpunkte für den Gärtner. Von der Sommersonnenwende bis zur Wintersonnenwende atmet die Erde ein. Deshalb sollte man ausschließlich im Herbst den Boden ernähren = mit Kompost düngen..

  • Nicht nur den Jahresrhythmus sollte man beachten, sondern auch den Tagesrhythmus. Ab Mittag beginnt die Einatmungsphase, daher setzt und gießt man Pflanzen am Abend.

  • Werkzeuge, wie Japanische Hacke, großer und kleiner Sauzahn wurden vorgestellt und ihr Einsatz erklärt.


    Interessierten Zuhörern wird die Möglichkeit geboten, bis zum Herbst an den Lernnachmittagen teilzunehmen, um das praktische Arbeiten auf unserem GELAWI-ACKER kennenzulernen.

TERMINE UND THEMEN SIND IM TERMINKALENDER AUF UNSERER HOMEPAGE ZU FINDEN.

 
 
 

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