top of page

ACKERLERNSTUNDEN

  • 3. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Am 17. März fand die erste Ackerlernstunde am Acker der GELAWI-MURTAL in Mauterndorf statt.

Inspiriert vom Vortrag "Ein lebendiger Boden - die Kunst des umsichtigen Gärtnerns" haben sich interessierte GärtnerInnen am Acker eingefunden, um auch das praktische Arbeiten kennenzulernen.


Einführung in die Dammkultur: Besichtigung des Gelawi-Ackers

und Erklärung der Bodenbearbeitung im Gartenjahr


Wir ziehen einen Damm mit der Hand und einem Sauzahn.


Wir ziehen Dämme mit dem Traktor und einer Rollsternhacke.

Wir können den Boden eines Ackers oder Gartens auf verschiedene Arten bearbeiten:

Zum Beispiel durch Hochbeete, Beetkultur, Reihenkultur, Market-Gardening, Streifenkultur etc.


Auf dem Acker der Gelawi-Murtal und allen von uns angelegten Schulgärten betreiben wir DAMMKULTUR.


DAMM-KULTUR

aus den folgenden Gründen:

  • Wir orientieren uns dabei an der biodynamischen Landwirtschaft und ihren Grundlagen. Deren Grundidee besagt, dass Erde, welche über dem normalen Niveau aufgehäuft wird, besser durchwärmt, durchlüftet und durchfeuchtet ist.

  • Es kann keine Staunässe geben und wenn die Dämme gut begrünt oder gemulcht sind, gibt es auch kein Abrinnen von Wasser bei Regen.

  • Durch die Furchenbildung am Fuße der Dämme entsteht ein leichter Windzug, welcher wiederum Pilzbefall bei heiß-feuchten Witterungen eindämmen kann.

  • Als letztes Argument möchte ich anführen, dass Dämme mit Blick auf unseren Rücken und dem Kreuz, viel schonender zu bearbeiten sind.

  • Wir verwenden dabei Spezialwerkzeug: Einen Sauzahn aus Kupfer und eine japanische Sichelhacke.

  • Über das Geheimnis des Wasserhaushaltes eines Dammes wird ein andermal zu reden sein.

Text: Magª Waltraud Neuper


Die zweite Lernstunde (Spatenprobe) wurde, weil das Wetter sehr kalt war, vom 31. März auf den 14. April verschoben und zusammen mit der dritten Lerneinheit (Erde für die Anzucht von Pflanzen) durchgeführt.

SPATENPROBE


Für die erste Spatenprobe wurde ein würfelförmiger Erdballen aus der Wiese gestochen. Waltraud erklärte allen interessierten TeilnehmerInnen welche Informationen man erhält: Farbe, Dichte, Bodenlebewesen, Wurzelbeschaffenheit, .... Ein Informationsblatt von Waltraud wird demnächst in der Bibliothek in unserer Homepage zu finden sein.


Eine weitere Probe wurde im Garten von Waltraud gemacht. Unterschiede wurden aufgezeigt. Weiters erklärte Waltraud welche Erde wir bei der Anzucht von Pflanzen verwenden, welche Erdmischungen wir beim Ansäen und Pikieren verwenden.


Am 28. April fand wie geplant der nächste Lernnachmittag statt. Waltraud zeigte den wissbegierigen GärtnerInnen mit welchen Werkzeugen wir Gelawis arbeiten. Sauzahn und japanische Sichelhacke sind den Wenigsten bekannt.

Den interessierten Zuhörern wurde erklärt, was beim Aussetzen von Pflanzen zu beachten ist und dass wir Gelawis uns nach dem Aussaatkalender von Maria Thun orientieren. Weil an diesem Tag ein Wurzeltag angezeigt war, haben Gelawisten die Saatkartoffel in ihre Kartoffeldämme gelegt. Wie wichtig es ist, dass man die Saatkartoffen sorgfältig auswählt, betonte Waltraud mit Nachdruck. Nur so erhält man eine zufrieden stellende Ernte.


 
 
 

Kommentare


Abonnieren und aktuelle Informationen zu Gelawi Murtal erhalten

Vielen Dank für dein Interesse!

© 2021 GELAWI MURTAL. Erstellt mit Wix.com

Tel: +43664 1518362

Email: gelawi.murtal@gmx.at

  • Facebook
  • Instagram
bottom of page